Mittwoch, 4. Juli 2012
Bei der Einführung des Euro warnten viele, dass es hoch riskant sei, siebzehn so unterschiedliche Länder unter eine gemeinsame Währung zu zwingen. Die Euro-Konstrukteure winkten ab. Schließlich sei eines in Stein gemeißelt: Die „No-Bail-out-Klausel“, die garantiert, dass kein Land seine Schulden auf die anderen überwälzen und sie so mit in die Pleite ziehen kann. Die Klausel war also kein Geburtsfehler, wie nun häufig behauptet wird, sondern ein fester Grundsatz bei der Gründung der Währungsunion. Jedes Land muss für die Fehler seiner eigenen Politik selbst gerade stehen!
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